Der rote Faden in meinem Leben lässt sich vielleicht am ehesten mit dem Begriff “spätberufen” umschreiben:
Spätberufen
* als Kind “später Eltern”
* als späte Abiturientin
* als späte Studienabschließerin
* als Mittdreißig-Hochzeiterin
* als zweifach glückliche, aber wiederum späte Mutter
und nun als späte Autorin.
Kellnerin und Krankenschwester, Schülerin und Studierende, halbe Germanistin und diplomierte Sozialarbeiterin, Theaterspielerin und Elternkursleiterin, Working Mum und Teilzeitführungskraft - all diese Stationen durfte ich in meinen roten Faden einflechten und verarbeiten. Die Fäden wurden aneinandergereiht und neu gewickelt, Heute stricke ich Geschichten, Romane und Kriminalgeschichten daraus, die sich so nie in der Wirklichkeit zugetragen haben, aber deren Ursprünge sich im Wollknäuel wiederfinden. Verwoben mit Inspirationen aller Art, die ich in meinen unzähligen Notizbüchern und Zettelwirtschaften sammle, entstehen daraus die Lebensgeschichten meiner Protagonisten mit ihren bunten Lebensfäden.
|